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EuGH-Urteil wirbelt digitale Geschäftsmodelle durcheinander
Samstag, 08 Oktober 2011

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Der EuGH wirbelt Geschäftsmodelle in der digitalen Welt durcheinander. Foto: (c) EU, 2011
Der EuGH wirbelt Geschäftsmodelle in der digitalen Welt durcheinander. Foto: (c) EU, 2011
In der Fußballwelt hat diese Woche ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Aufsehen gesorgt. Demnach dürfen Fernsehzuschauer grundsätzlich auch Pay-TV-Angebote aus anderen EU-Mitgliedsländern nutzen. Fußballfans können so beispielsweise über ein günstiges Pay-TV-Abo bei einem griechischen PayTV-Anbieter Bundesligaspiele schauen. Doch die Auswirkungen des Urteils auf Bundesliga & Co werden vermutlich überschaubar bleiben. Denn tatsächlich sind wohl nur wenige deutsche Fußballfans an einem Bundesligaspiel mit griechischen oder rumänischen Kommentaren interessiert. Weitaus größer könnten die Auswirkungen dagegen auf den Handel mit Musik-, Video oder Buch-Dateien im Internet sein. Denn der EuGH hat hier ein Grundsatzurteil zum Handel mit digitalen Gütern gefällt. Und das könnte bisher übliche Geschäftsmodelle gründlich durcheinander wirbeln. Ein Beitrag für den Deutschlandfunk, gesendet am 8. Oktober 2011.







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Fünf Jahre Merkel im Video-Podcast
Donnerstag, 23 Juni 2011

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Der erste Videopodcast von Angela Merkel lief am 8.6.2006. Screenshot: SR/bundeskanzlerin.de
Der erste Videopodcast von Angela Merkel lief am 8.6.2006. Screenshot: SR/bundeskanzlerin.de
Im politischen Berlin wurde es groß gefeiert: Die Kanzlerin würde sich künftig in wöchentlichen Botschaften per Internetvideo direkt an die Bügerinnen und Bürger der Republik wenden, um ihnen schwierige politische Entwicklungen oder Entscheidungen zu erklären. Vor gut 5 Jahren wurde der erste dieser so genannten Videopodcasts veröffentlicht. Seither spricht Frau Merkel Woche für Woche ins Internet. Anschauen kann man das ganze auf jedem Computer mit Internet-Zugang - oder sogar auf dem Smartphone. Ein paar Klicks genügen, um sogar vollautomatisch jede Woche die neusten Videos aus dem Kanzleramt herunterzuladen. Doch tatsächlich kaum jemand schaut zu. Ein Beitrag für DRadio Wissen, gesendet am 23. Juni 2011.

 







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Keine Gefahr für Kino.to-Nutzer
Mittwoch, 15 Juni 2011

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Auf der Webseite Kino.to gab es bis vergangenen Mittwoch die neusten Kinofilme und US-Serien.
Auf der Webseite Kino.to gab es bis vergangenen Mittwoch die neusten Kinofilme und US-Serien.
Bis zu vier Millionen Nutzer soll die Internet-Plattform Kino.to zuletzt täglich gehabt haben. Das Angebot war dabei verlockend: Internet-Nutzer konnten auf der Seite kostenlos die neusten Kinofilme und US-Serien anschauen. Am vergangen Mittwoch war damit Schluss. Bei einer bundesweiten Razzia hat die Polizei 42 Wohnungen, Büros und Rechenzentren in insgesamt 20 Orten durchsucht und Computer beschlagnahmt und die mutmaßlichen Betreiber der Seite festgenommen. Maßgeblich angeschoben wurden die Ermitlungen offenbar von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzung (GVU), die im Auftrag der Filmindustrie gegen "Raubkopierer" vorgeht. Angeblich will die GVU nun auch gegen die Nutzer von Kino.to vorgehen. Doch das dürfte wenig Aussicht auf Erfolg haben. Ein Beitrag für den Deutschlandfunk, gesendet am 10. Juni 2011.







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MDR-Intendant Udo Reiter kündigt Abschied an
Dienstag, 31 Mai 2011

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MDR-Intendant Udo Reiter. Foto: MDR/Martin Jehnichen
MDR-Intendant Udo Reiter. Foto: MDR/Martin Jehnichen
MDR-Intendant Udo Reiter, derzeit der dienstälteste Intendant der ARD, hat seinen vorzeitigen Rückzug angekündigt. Eigentlich hätte er noch vier Jahre an der Spitze des MDR bleiben können, doch nun bat er darum, den Vertrag im Laufe des Jahres aufzuheben. Für den MDR geht damit eine Ära zu Ende, denn Reiter hat den Sender nach der Wende aufgebaut. Ein Beitrag für den Deutschlandfunk, gesendet am 28. Mai 2011.







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Initiative gegen Leistungsschutzrecht
Montag, 20 Dezember 2010

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Streit um ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Foto: sxc.hu/bizior_web
Streit um ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Foto: sxc.hu/bizior_web
Die Lobbyarbeit hat sich gelohnt: Bis in den Koalitionsvertrag haben es die deutschen Zeitungsverleger mit ihrer Forderung nach einem so genannten Leistungsschutzrecht gebracht. Es soll helfen im Kampf gegen die angebliche Gratiskultur im Internet - und vor allem gegen den Hauptfeind Nummer eins: Google News. Doch das geplante Recht könnte zu großen Veränderungen im Netz führen, beispielsweise die Arbeit von Bloggern und Suchmaschinen erschweren. Vergangene Woche haben verschiedene Organisationen und Internet-Aktivisten deshalb eine Initiative gegen dieses Leistungsschutzrecht gegründet um das Vorhaben noch zu kippen. Ein Beitrag für das Kulturradio WDR3, gesendet am 20. Dezember 2010.







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E-Mail oder E-Postbrief?
Montag, 20 September 2010

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Der E-Postbrief: Nicht verbindlicher als die gute, alte E-Mail?
Der E-Postbrief: Nicht verbindlicher als die gute, alte E-Mail?
Die Werbung ist kaum zu übersehen. Mit großen Plakatwänden und Fernsehspots trommelt die Deutsche Post AG für ihr neues Produkt, den "E-Postbrief". Mit ihm sollen Verbraucher auch im Internet endlich Verträge abschließend verbindlich abschließen können. Doch das geht in den meisten Fällen auch schon jetzt, per E-Mail. Nur in wenigen Fällen ist tatsächlich eine eigenhändige Unterschrift nötig, nämlich immer dann wenn im Gesetz "die Schriftform" erforderlich ist. Was es damit auf sich hat - und warum man sich das Porto (!) für E-Postbrief und DE-Mail wohlmöglich sparen kann, erklärt ein Beitrag für den Deutschlandfunk, gesendet am 16. September 2010.







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Kommt das Leistungsschutzrecht?
Samstag, 03 Juli 2010

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Kann ein Leistungsschutzrecht die Presseverlage retten? Foto: sxc.hu/bizior
Kann ein Leistungsschutzrecht die Presseverlage retten? Foto: sxc.hu/bizior
Langsam wird es konkret. Schon seit Monaten diskutieren Verlegerverbände und Gewerkschaften hinter den Kulissen, wie ein Leistungsschutzrecht für Zeitungsverleger aussehen könnte. Dieses Leistungsschutzrecht soll die wirtschaftliche und organisatorische Leistung beim Erstellen einer Zeitung schützen. Bereits vor einigen Wochen ist ein entsprechender Gesetzentwurf von iRights veröffentlicht worden. An diesem Montag war das Leistungschutzrecht Thema einer Anhörung im Bundesjustizministerium. Worum es geht, erklärt ein Beitrag für WDR5, gesendet am 3. Juli 2010.







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